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Geographie

Das Land besteht aus drei Regionen, die parallel zur Küste verlaufen:

  • die Küste oder costa mit 2.400 km Länge macht 11% des Staatsgebietes aus. An ihr lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung;
  • das Hochland oder die sierra weist Höhen bis zu knapp 6.800 m und eine Breite von 120 km im Norden und bis zu 300 km im Süden auf;
  • das Tiefland oder die selva bietet mit tropisch-feuchtem Klima Anbaugebiete für Kaffee, Kakao, Tee und Coca.

In Peru leben 28,0 Mio Menschen (in Deutschland 82,5 Mio.) auf einer Fläche von 1.285.216 km2 (357.093 km2); die Bevölkerungsdichte liegt bei 22 km-2 (231 km-2) [1].

Peru liegt in der Zeitzone MEZ -6 Stunden.

Politische Gliederung

Peru ist in 24 Departements und eine konstitutionelle Provinz untergliedert.

Neue Horizonte unterstützt vorwiegend Projekte in den Departements Cajamarca und La Libertad.

Cajamarca

1,3 Mio Einwohner (5,7% der Bevölkerung Perus), davon leben 24,7% in städtischen und 75,3% in ländlichen Gebieten. 2,6% der Fläche Perus, 39 Einwohner je km2. Die Analphabetenrate liegt bei 27,2%.

Die Distriktstadt Chota ist die größte der Ortschaften. Hier ist die gesamte Verwaltung der Provinz angesiedelt, sie ist Handelszentrum der gesamten Region. Die Infrastruktur außerhalb Chotas ist schlecht ausgebaut. In größeren Orten gibt es zwar Schulen und Märkte, über medizinische Versorgungseinrichtungen wie Arztpraxen, Gesundheitsstationen oder Krankenhäuser verfügen aber nur Bambamarca und Hualgayoc. Eine Straße verbindet die Hauptstadt des Departements Cajamarca mit Chota und führt von dort weiter zur Pazifikküste. Die anderen Verbindungen sind schlechte Feldwege, zumeist nur schmale Pfade, die zu Fuß oder mit Lasttieren genutzt werden.

La Libertad

1,3 Mio Einwohner (5,7% der Bevölkerung Perus), davon leben 68,5% in städtischen und 31,5% in ländlichen Gebieten. 2,0% der Fläche Perus, 50,3 Einwohner je km2. Die Analphabetenrate liegt bei 13%.

Klima

Der Südost-Passat treibt den nährstoffreichen, kalten Humboldtstrom an der peruanischen Küste entlang nach Nord-Westen. Er kühlt vom Meer kommende Winde ab, daher herrscht im eigentlich tropischen Peru ein gemäßigtes Klima. Kalte Luft ist dichter als warme, sinkt ab und bildet Hochdruckgebiete mit wenig Niederschlag. Der Humboldtstrom treibt warmes Wasser zur Ostküste Australiens, wo sich Tiefdruckgebiete bilden. Als Druckausgleich fließen Winde von Südamerika nach Australien ("Walker-Zirkulation"), wo daher der Meeresspiegel bis zu einem Meter höher liegt.

Quellen

[1] Der Fischer Weltalmanach 2008, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2007
[2] Landkarte Peru physisch: nach CIA Factbook 2007
[3] Landkarte Peru politisch: nach www.mygeo.info, GNU Free Documentation License