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Gesundheit

Gesundheit ist nicht negativ definiert als Abwesenheit von Krankheit, sondern positiv als Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.

WHO: Konstitution vom 22.07.1946 (Präambel)

Aufgrund fehlender Hygienekenntnisse und Mangelernährung, aber auch wegen starker Luft- (vor allem in Lima) und Wasserverschmutzung (vor allem teilweise erhebliche Schwermetall-Belastungen der Flüsse durch den nicht umweltgerechten Betrieb von Gold- und Silberminen in den Anden) leiden viele Menschen an Atemwegs- und Hauterkrankungen. Erkrankungen des Verdauungstraktes und Parasitenbefall (Läuse), rheumatischen Leiden, Zahnerkrankungen und Wachstumsstörungen.

Etwa Zwei Drittel der Menschen sind mangel- bis unterernährt.

Gesundheit ist eine klare Frage des Geldes: Nach dem Human Development Report 2006 der Vereinten Nationen sterben unter den 20% der Ärmsten im Lande 93 von 1.000 lebend Geborenen, bevor sie 5 Jahre alt werden. Unter den 20% der Reichsten sterben 18 von 1.000.

Menschen mit psychischen oder geistigen Erkrankungen wird in Peru häufig überhaupt nicht geholfen, sie leben völlig isoliert und auf sich selbst gestellt.

Die kaum praktizierte Versorgung der Mütter vor, während und nach der Geburt ihrer Kinder führt zu einer hohen Säuglingssterblichkeitsrate.