Nachhaltigkeit
2005: Trinkwassertank und Anstrich
Auf das Dach wird ein Trinkwassertank montiert. Die Wasserversorgung war (vermutlich durch Fehlplanung der Kommune) überlastet und fiel in der Vergangenheit häfig aus -- schlechte Voraussetzung für die Arbeit. Der Tank wurde aus dem Materialfonds von Neue Horizonte finanziert.
30.03.2004: Besuch von Neue Horizonte
Gesundheitsstation Samne
Die Station ist personell gut ausgestattet und verfügt sogar über ein Funkgerät, um im Notfall umliegende Gesundheitsstationen erreicht zu können.
Die politischen Autoritäten wünschen einen Wassertank auf dem Dach, weil wegen Arbeiten im Wasserwerk mindestens einmal monatlich das Wasser für 24 Stunden ausfällt. Sie schlagen auch vor, ein Motorrad für Krankenbesuche anzuschaffen. Die deutsche Delegation gibt keine direkten Zusagen -- die peruanische Partnerorganisation Cooperación y Desarrollo soll qualifiziert entscheiden, wo freie Mittel effektiv und nachhaltig eingesetzt werden können.
Die Abfallentsorgung ist unklar. Das Personal vernichtet den medizinischen Sonderabfall so gut es geht, die Gemeinde bietet aber keine Möglichkeit fachgerechter Sondermüll-Entsorgung.
Ein Kleinkind leidet nach einem Insektenstich an Leishmaniasis. Die dringend benötigten Medikamente sind bestellt, liegen jedoch in Lima und werden, so hofft man, im August (!) durch den Zoll freigegeben. Ein eindrucksvoller Hinweis, wie Bürokratie auf Kosten der einfachen Menschen ausgetragen werden kann.
Kochherde
Die Kochherde werden von der Bevölkerung gut angenommen. Es zeigt sich, dass die Rauchabzüge der von Neue Horizonte finanzierten Kochherde mit einem Deckel versehen werden müssen, weil in der Regenzeit häfig so viel Regen fällt, dass Kochen unmöglich wird. Die Kochherde müssen künftig mit Deckeln ausgestattet werden, damit durch die eventuell nicht genutzte der beiden Kochstellen kein Rauch austritt.