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Juli 2007

Wie die Projektleiterin Liliana Zavala berichtet, laufen die Arbeiten am Projekt in Pango gut an.

Das Team unseres Projektpartners Cooperación y Desarrollo, bestehend aus der Projektleiterin, einer Krankenschwester und einem Landwirt, muss auf Grund der weiten und beschwerlichen Anfahrtswege aus Otuzco in Pango wohnen. Das ist wohl nicht sehr angenehm, denn es ist dort sehr kalt und man teilt sein Leben mit Ratten und Läusen. Strom und Wasser gibt es nicht. Man isst Nudeln, Weizen und Kartoffeln. Eier und Fleisch werden von den wenigen Bauern, die darüber verfügen, nicht gegessen, sondern verkauft. Als Ausgleich für ihren Aufwand erhalten die Mitarbeiter 5 freie Tage im Monat.

Das Team gewinnt jedenfalls so einen  sehr authentischen Eindruck von der Situation, die es zu verbessern angetreten ist. Bei den Gemeinden kommt es sehr gut an, dass das Team bei ihnen und wie sie wohnt -- das macht die Mitarbeiter in ihren Augen glaubwürdiger.

Da der peruanische Präsident Alán García Pérez derzeit mit Unterstützung durch die Weltbank ein umfangreiches privates Bauprogramm durchführen lässt, sind Baumaterialien teurer als geplant -- auch Fachkräfte sind nicht mehr so einfach zu bekommen. Dennoch schreitet der Rohbau der Gesundheitsstation gut voran, parallel dazu werden bereits Latrinen und Kochherde gebaut.